Ich bin ein 44-jähriges Ruhrpottkind mit begrenzter Leistungsfähigkeit, aber (fast) grenzenlosem Humor und Ergründungszwang.

Meine Diagnoseliste ist lang und entsprechend lange hat es gedauert, bis sie in der jetzigen – einigermaßen plausiblen – Fassung für mich die Grundlage meiner Bemühungen wurde, trotz allem auch als Erwerbsminderungsrentner auf Zeit möglichst viele glückliche Momente zu erleben.

Wie das mit chronischer Migräne, Basilarismigräne, chronischen Schmerzen, Fibromylagie, komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung, Depressionen, Angst- und Panikstörungen, mehreren Bandscheibenvorfällen, Tinnitus, Lipödem und anderen Malessen geht (oder auch nicht), beschreibe ich so authentisch wie möglich.

Mit dieser Seite gebe ich vielen lästigen Krankheiten ein Gesicht: Meins.
Ich zeige, wie es sich durch die Krankheiten verändert. Wie unperfekt es meistens aussieht und wie glücklich, wenn mal was gut läuft.

Die Texte sind über einen Zeitraum von ca. drei Jahren entstanden, in denen ich eine Menge über Krankheiten, Therapien, Ärzte, Mitmenschen, unser Gesundheitssystem, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht, Schwerbehinderung und das Leben gelernt habe und stetig dazulerne.

Ich möchte damit zeigen, dass es sich lohnt, sich das Leben von (eigenen oder miterlebten) Krankheiten nicht madig machen zu lassen. Auch in den unmöglichsten Momenten hilft Humor und ein gerüttelt Maß an Zynismus über die schlimmen Stunden hinweg.

Hier bin ich also: myyzilla – die winzigkleine Königin der riesengroßen Monster.

„myy“: gesprochen mü= (µ) = winzig klein + „zilla“ von Godzilla = König(in) der Monster

Mein Alter-Ego mit dem schönen Namen erblickte fast unbemerkt zwischen Befundkopien für’s Versorgungsamt und diversen Krankenkassen-Formularen irgendwann im Frühjahr des Jahres 2016 das Licht der Welt, als ich grade knapp eine ambulante ganztägige Reha überlebt hatte. „Überlebt“ ist natürlich maßlos übertrieben. Meine Krankheiten sind alle nicht unmittelbar lebensbedrohlich. Sie fühlen sich nur so an.

Zu diesem Zeitpunkt entwickelte ich also eine Ahnung davon, dass das größtenteils unfreiwillig angesammelte Wissen über Krankheiten, Sozialversicherungs- und arbeitsrechtliche Schmankerln und unser Gesundheitssystem irgendwann mal raus will. Raus muss.

Jetzt ist es soweit.

Engage!

(bitte jetzt die typische Gestik und entschlossenen Gesichtsausdruck von Captain Jean-Luc Picard vom Raumschiff Enterprise in StarTrek vorstellen. Für alle „nicht-Trekkies“ gibt es hier ein Video… )

Zart besaiteten Gemütern sei gesagt, dass ich nicht immer zurückhaltend freundlich vorgehe. Das Leben ist kein Ponyhof – das wissen ja alle.  Das Leben mit chronischen Krankheiten ist maximal ein Tierasyl: Stilles Leid und unvorhersehbare Attacken geschundener Kreaturen neben Dankbarkeit und liebevoller Zuwendung. Wort und Bild auf dieser Seite dokumentieren das so authentisch wie möglich.

Auch (und grade) Lästermäuler und Besserwisser sind herzlich eingeladen. Obwohl ich eine Scheiß-Angst vor euch habe, kann ich euch gut gebrauchen – ihr helft mir, mit meiner Angst besser klarzukommen.

Vielleicht seid ihr mutig genug, das, was ihr sonst über Leute wie mich hinter ihrem Rücken zu erzählen habt, direkt und unanonym vor Ort als Kommentar zu hinterlassen …

Danke für Deinen Besuch und Dein Feedback!

myyzilla

 

WICHTIGER HINWEIS

Ich bin weder Arzt (leider) noch medizinisch irgendwie ausgebildet.
Außer dem Leid selbst und angelesenem Faktenwissen habe ich keinerlei medizinische Qualifikation. Meine „Empfehlungen“, Ratschläge und Hinweise basieren ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen oder den Erfahrungen mir persönlich bekannter Betroffener. Recherchierte Empfehlungen und Ratschläge mache ich als solche im Text deutlich.

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Meine ultimative Selbstdarstellung, die ich nach einem interessanten Austausch in einem Migräne-Forum in meinem Blog erstellt habe, findest du hier.

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