Über mich

BÄM!

So klein, unbedeutsam und schwach wie ich mich meistens fühle, so großkopfert, wichtig und hilfreich muten manche meiner Ideen an. Das hab‘ ich eingesehen, integriert und jetzt blogge ich.

Ich befolge damit sogar einen ärztlichen Rat. OK, er hat von Buch gesprochen, aber Blog is‘ ok, oder Doktor F.? 😉

Ich weiß, dass das alles andere als schön für mich wird. Ich werde mich über mein Arbeitstempo, meine Orthografie, meinen Output und die schreckliche Angst vor Konflikt und Kontrollverlust ärgern. Geht schon los… aber das ist ok.

Trotz allem habe ich das Gefühl (immerhin hab‘ ich mittlerweile sowas), dass dies der einzige Weg für mich ist, den ich noch eigenständig gehen kann. Den ich gehen WILL! Obwohl etwas in mir mich permanent anschreit: „Bist du noch zu retten? Was geht das die Leute an? Was glaubst du, wer du bist? Die werden wohl alle grad auf dich gewartet haben. Deinen Kram interessiert doch niemanden. Guck, mal, jetzt macht’se auf Blogger … usw. usf.“

Nein, auf mich wartet keiner und interessieren tut sich auch keiner. Jedenfalls keiner, von denen ich das erwartet hätte. Wie weit mein Schicksal anderen am Arsch vorbei geht, weiß ich jetzt. Und das ist gut so. Ich lerne.

Was ich bereits gelernt habe, ist, dass ich mich nicht darüber beschweren darf, dass mich niemand sieht, wenn ich mich nicht zeige. Also bitte sehr. Hier bin ich: myyzilla – die winzigkleine Königin der riesengroßen Monster.

„myy“: gesprochen mü= (µ) = winzig klein + „zilla“ von Godzilla = König(in) der Monster

Mein Alter-Ego mit dem schönen Namen erblickte fast unbemerkt zwischen Befundkopien für’s Versorgungsamt und diversen Krankenkassen-Formularen irgendwann im Frühjahr des Jahres 2016 das Licht der Welt, als ich grade knapp eine ambulante ganztägige Reha überlebt hatte. „Überlebt“ ist natürlich maßlos übertrieben. Meine Krankheiten sind alle nicht unmittelbar lebensbedrohlich. Sie fühlen sich nur so an.

Zu diesem Zeitpunkt entwickelte ich also eine Ahnung davon, dass das größtenteils unfreiwillig angesammelte Wissen über Krankheiten, Sozialversicherungs- und arbeitsrechtliche Schmankerln und unser Gesundheitssystem irgendwann mal raus will. Raus muss.

Jetzt ist es soweit.

Engage!

(bitte jetzt die typische Gestik und entschlossenen Gesichtsausdruck von Captain Jean-Luc Picard vom Raumschiff Enterprise in StarTrek vorstellen. Für alle „nicht-Trekkies“ gibt es hier ein Video… )

myyzilla