Willkommen

Auf dieser Seite beschreibe ich mein Leben mit chronischer Migräne vom Basilaristyp, komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und chronischen Schmerzen.

Du erfährst hier etwas über Schmerzen, Angst und Trauma aus der Perspektive eines betroffenen Menschen, der es leid ist, sich und seine Schwächen zu verstecken.

Im Zusammenspiel mit Folgeerkrankungen und anderen Malessen, wie Wirbelsäulenerkrankungen, Angst, Panik, Schwindel, Tinnitus, Depression, Lipödem usw. geht es hier um Krankheiten, die nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind, aber sich oft so anfühlen.

Mein Blog

Folge mir auf meinem Blog (am besten von Anfang an), wenn Du mich ein Stück auf meinem Weg durch Arztpraxen, Kliniken, Therapiezentren oder einfach durch meinen multimorbiden Alltag begleiten möchtest.

Zart besaiteten Gemütern sei gesagt, dass ich nicht immer zurückhaltend freundlich vorgehe. Das Leben ist kein Ponyhof – das wissen ja alle.  Das Leben mit chronischen Krankheiten ist maximal ein Tierasyl: Stilles Leid und unvorhersehbare Attacken geschundener Kreaturen neben Dankbarkeit und liebevoller Zuwendung. Wort und Bild auf dieser Seite dokumentieren das so authentisch wie möglich.

Die Texte, die ich hier nach und nach einstelle, sind über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren entstanden, in denen ich eine Menge über Krankheiten, Therapien, Ärzte, Mitmenschen, unser Gesundheitssystem, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht, Schwerbehinderung und das Leben gelernt habe.

Meine Diagnoseliste ist lang und entsprechend lange hat es gedauert, bis sie in der jetzigen – einigermaßen plausiblen – Fassung für mich die Grundlage meiner Bemühungen wurde, trotz allem möglichst viele glückliche Momente zu erleben.

Nicht zuletzt ist diese Seite für mich ein Schritt in einen neuen Lebensabschnitt als Rentner auf Zeit.

Wer gesehen werden will, muss sich zeigen.

Trotz aller Bedenken und Ängste, gebe ich hier vielen lästigen Krankheiten ein Gesicht: Meins.
So zeige ich auch, wie es sich durch die Krankheiten verändert. Wie doof, hässlich und unperfekt es meistens aussieht und wie glücklich, wenn mal was gut läuft.

Apropos „laufen“: Wenn hier alles läuft wie geplant, wird es in Zukunft auch Beiträge fach-, sach- und lebenskundiger Gastautoren geben.

Ich möchte zeigen, dass es sich lohnt, sich das Leben von (eigenen oder miterlebten) Krankheiten nicht madig machen zu lassen. Auch in den unmöglichsten Momenten des Lebens hilft Humor und ein gerüttelt Maß an Zynismus über die schlimmen Stunden hinweg.

Hater und so …

Auch (und grade) Voyeure, Lästermäuler und Besserwisser sind herzlich eingeladen. Obwohl ich eine Scheiß-Angst vor euch habe, kann ich euch gut gebrauchen – ihr helft mir, mit meiner Angst besser klarzukommen.

Vielleicht seid ihr mutig genug, das, was ihr sonst über Leute wie mich hinter ihrem Rücken zu erzählen habt, direkt und unanonym vor Ort als Kommentar zu hinterlassen …

Danke für Deinen Besuch und Dein Feedback!

myyzilla

Merke:
Egal wie schlecht es dir geht, es gibt immer einen, dem geht’s noch schlechter…

physio1

WICHTIGER HINWEIS

Ich bin weder Arzt (leider) noch medizinisch irgendwie ausgebildet.
Außer dem Leid selbst und angelesenem Faktenwissen habe ich keinerlei medizinische Qualifikation. Meine „Empfehlungen“, Ratschläge und Hinweise basieren ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen oder den Erfahrungen mir persönlich bekannter Betroffener. Recherchierte Empfehlungen und Ratschläge mache ich als solche im Text deutlich.