Meine Erfahrung mit Ramipril

Das blutdrucksenkende Mittel Ramipril aus der Gruppe der ACE-Hemmer wurde mir zusammen mit Amlodipin (Calciumkanalblocker) von einem Arzt verschrieben, der meinte, damit meinen Panikblutdruck in den Griff zu bekommen, den er als Resultat meines stark überhöhten Körpergewichtes als Dauerzustand erkannt haben wollte.
In Kombination verursachten die Medikamente bei mir einen Schwankschwindel, der aber normal sei und bald nachlassen würde. Tatsächlich verringerte sich dieser Schwindel nach ein paar Wochen zugunsten eines dauernden Schwäche- und Übelkeitsgefühls, das bei einem Nicht-Panik-Blutdruck von nur noch 97 zu 54, den ich selbst mit einem geeichten und in der Arztpraxis abgeglichenen Gerät feststellen konnte, wohl auch nicht weiter verwunderlich war.
Nachdem sich mein neuer Hausarzt meine akribisch über mehrere Wochen notierten Blutdruckwerte angesehen hatte, sollte ich sämtliche Mittel sofort absetzen.
Mein Notfall-Blutdruck-Mittel Nifedipin habe ich dennoch immer dabei – als Absicherung für mich bei krisenhaftem Blutdruckanstieg z.B. im Panikfall.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.