Meine Erfahrung mit Ibuprofen

Ibuprofen (kurz: Ibu) ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).

Ohne Ibu wäre ich aufgeschmissen.

Meine erlaubten 10 Tage im Monat mit Kopfschmerzmittel bestreite ich mit Ibu 600 bzw. 800.
Da Ibuprofen als einziges Schmerzmittel nicht histaminkritisch ist, halten sich auch die Nebenwirkungen bei mir in Grenzen. Auf nüchternen Magen kann ich aber auch Ibu nicht nehmen. Auch proppevoll darf er nicht sein, offenbar scheint mein „Manschettenmagen“, den ich seit meiner Zwerchfell-OP zu 270° um die Speiseröhre gewickelt trage, Stress zu bekommen.
Heftigste Magenkrämpfe sind das Ergebnis.
Der leicht erhöhte Blutdruck, wenn ich Ibu an zwei hintereinander folgenden Tagen nehme, ist eine Nebenwirkung, die ich ganz gut wegstecken kann – es reguliert sich relativ schnell wieder.

Ibu-Lysin (Schmerzmittel mit Wirkungsbeschleuniger)
Ibuprofen mit dem Wirkstoffbeschleuniger Lysin vertrage ich bei Weitem nicht so gut wie reines Ibuprofen. Offenbar liegt das an der histaminungünstigen Wirkung vom Lysin.

Fazit: Als einzige verträgliche Migräne-Akutmedikation unverzichtbar für mich. Wenn eine Wirbelblockade oder der verengte Spinalkanal in der Halswirbelsäule besonders nervt, erlaube ich mir auch mal eine Ibu bei Rückenschmerzen. Aber nur, um mein Bewegungsprogramm einigermaßen durchziehen zu können. Gegen Rückenschmerzen hilft mir nämlich immer noch am besten: Gezielte, ruhige, lockere Bewegung ohne starken Kraftaufwand.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.